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Thymianblätter
Bohnenkraut
(Satureja thymbra L.)

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Bohnenkraut  wird seit der Antike sowohl kulinarisch als auch medizinisch verwendet. Es wird von Theophrast und Dioscoredes erwähnt, aber auch von den Römern Vergil und Plinius. Sein griechischer Name „Throumbi“ stammt von der antiken Stadt Thymvra, die in der Nähe von Troja lag. Laut Plinius wurden Satyrn oft in Bohnenkrautfeldern gefunden, weshalb die Römer glaubten, es habe aphrodisierende Eigenschaften. Daher stammt auch sein lateinischer Name: Satureja

 

Kochen

Bohnenkraut hat einen intensiven Geschmack, der an Oregano und Thymian erinnert. Es wird zum Würzen von Gerichten auf Fleisch-, Geflügel-, Fisch-, Wild-, Wurst-, Salat-, Marinaden-, Saucen-, Gemüse-, Hülsenfrucht- und Eierbasis verwendet, ist aber aufgrund seiner Eigenschaften auch ideal für alle schwer verdaulichen Lebensmittel. Es kann auch zusammen mit Essig, Rosinen und Oliven verwendet werden.
Es hat einen milden Geschmack, der den ursprünglichen Geschmack der Speisen  für die es verwendet wird nicht überdeckt und eignet sich besonders gut für Mischungen mit anderen Kräutern, wobei es sehr gut mit Thymian harmoniert

 

Traditionelle  Eigenschaften

Bohnenkraut wird traditionell als Tee gegen Verdauungsprobleme, Durchfall, Kolikschmerzen, Blähungen, Darmkrämpfe und Appetitlosigkeit eingesetzt. Es wirkt auch schweißtreibend, gegen Schwindel, kann die Atemwege stärken und Husten lindern und so bei Bronchitis helfen. Gurgelt man mit dem Tee, können Wunden im Kehlkopf und Mund geheilt und so Halsschmerzen gelindert werden. Gibt man es nach dem Kochen ins Badewasser, wirkt es entspannend. Der Tee sollte während der Schwangerschaft vermieden werden

 

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