
Griechischer Oregano
(Origanum vulgare ssp. hirtum)
Im antiken Griechenland symbolisierte Oregano Freude und Glück, da Brautkränze unter anderem aus Oreganozweigen gefertigt wurden. Das Wort Oregano stammt von den griechischen Wörtern „oros“ (Berg) und „ganos“ (hell) und bezeichnet somit die Pflanze, die den Berg erhellt.
Kochen
Oregano gehört zu den Grundzutaten der griechischen und italienischen Küche. Sein charakteristisches Aroma und der Geschmack, den er den Gerichten verleiht, sind ein wesentlicher Bestandteil dieser Küche. Wer könnte sich schließlich einen griechischen Salat ohneOregano vorstellen? Er passt hervorragend zu Gerichten mit Geflügel, Brot, Kartoffeln, Feta, Salaten, Tomatensoßen und Pasteten und eignet sich auch zum Marinieren von Fleisch und Fisch. Damit sein Aroma beim Kochen nicht verloren geht, gibt man ihn am besten erst gegen Ende der Garzeit hinzu und zerreibt ihn leicht mit der Hand, um sein volles Aroma freizusetzen.
Traditionelle Eigenschaften
Oregano besitzt ausgeprägte antioxidative Eigenschaften, die durch die Kombination mit Olivenöl noch verstärkt werden. Traditionell wird er als Aufguss gegen Menstruationsbeschwerden verwendet, da er die Gebärmutter stimuliert. Daher sollte er während der Schwangerschaft jedoch vermieden werden. Oregano wirkt stark antiviral und antibakteriell und kann somit das Immunsystem stärken. Er kann bei chronischer oder akuter Bronchitis und Husten mit Schleimbildung eingesetzt werden. Zudem kann er Verdauungsbeschwerden lindern und Verstopfung lösen.
