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Griechischer Salbei 
(Salvia triloba L.)

Salbei groß.avif

 

 

Salbei wurde von den alten Griechen und Römern dem Gott Zeus geweiht. Sie nutzten ihn zu medizinischen Zwecken, wie Hippokrates, Dioskurides, Galinius und Aetius berichteten. Sie behaupteten, er wirke anregend auf Körper und Geist und heile Schlangenbisse. Im antiken Griechenland glaubte man, Salbei steigere die Fruchtbarkeit, und Frauen tranken ihn, wenn ihre Männer von der Schlacht zurückkehrten.

 

Kochen

Salbei hat einen würzigen Geschmack und wird hauptsächlich zum Würzen von Gerichten mit dunklem Fleisch wie Schweine-, Wild- und Rindfleisch sowie Wurstwaren verwendet. Er passt aber auch hervorragend zu Pasteten, Suppen, Geflügel, Fisch und Pasta. In Kombination mit Rosmarin harmoniert er wunderbar und verleiht Olivenöl und Essig ein besonderes Aroma. Da sein intensiver Geschmack leicht dominant werden kann, ist beim Gebrauch Vorsicht geboten. Salbei eignet sich zudem hervorragend zur Zubereitung von Getränken, insbesondere in Kombination mit Zitronenmelisse, Minze oder Früchten.

 

Traditionelle Eigenschaften

Traditionell wird Salbei als Tee gegen Erkältungen eingesetzt, da er desinfizierende und schleimlösende Eigenschaften besitzt. Diese Eigenschaften machen ihn auch bei Infektionen und Verletzungen im Mundraum, wie z. B. Mundsoor, Rachenentzündung und Zahnfleischentzündung, hilfreich, insbesondere als Gurgellösung in Kombination mit Apfelessig. Er soll harntreibend wirken, das Gedächtnis fördern, Magen-Darm-Beschwerden lindern und starkes Schwitzen reduzieren.
Schwangere und Epileptiker sollten auf das Getränk verzichten.

 

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