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Zitronenmelisse

(Melissa officinalis L.)

Zitronenmelisse.avif

Der Name Zitronenmelisse verweist auf ihr zitroniges Aroma; im Griechischen heißt sie „Bienenkraut“, da Bienen sie besonders gern als Nektarquelle nutzen. Im antiken Griechenland war sie der Jagdgöttin Artemis geweiht, und ihre heilenden Eigenschaften sind seit über 2000 Jahren bekannt. Dioskurides, Theophrast und auch der Römer Plinius erwähnten sie bereits. Im Mittelalter galt sie als Liebeszauber, Lebenselixier und Mittel gegen Kopfschmerzen.

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Kochen

Zitronenmelisse hat einen süßen, zitronigen Geschmack und eignet sich hervorragend zum Würzen von Suppen, Fisch, Pilzen, Geflügel und Fleisch, insbesondere als Marinade. Sie lässt sich gut mit Kräutern wie Minze, Thymian, Lorbeerblättern und Rosmarin kombinieren. Auch für die Zubereitung verschiedener heißer und kalter Getränke ist sie bestens geeignet, vor allem in Kombination mit Bergtee oder Pfefferminztee.

 

Traditionelle Eigenschaften

Traditionell wird ein Aufguss aus Zitronenmelisse als entspannendes Getränk verwendet, da er bei Schlaflosigkeit hilft. Er bietet zudem zahlreiche Vorteile für die psychische Gesundheit, indem er das Gedächtnis verbessert, den Geist klärt und Depressionen lindern kann. Er besitzt antioxidative Eigenschaften und unterstützt die Herzfunktion, insbesondere bei Bluthochdruck. Zitronenmelisse kann außerdem Verdauungsbeschwerden, Schnupfen, Migräne und Menstruationsbeschwerden lindern.

 

 

 

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