
Zitronenverbene
Aloysia triphylla
(L'Her.) Britton
Die Zitronenverbene wurde Ende des 17. Jahrhunderts von den Spaniern aus Argentinien und Chile nach Europa gebracht. In Griechenland fand sie ein sehr geeignetes Klima vor, wo sie prächtig gedieh und sich sehr weit verbreitete.
Kochen
Zitronenverbene verleiht Speisen überall einen zitronigen Duft und ist ein ideales Gewürz für Fisch, Geflügel, Salate, Suppen und Marinaden. Man kann sie auch in verschiedenen Desserts verwenden und erfrischende Sorbets, Eiscreme, Fruchtsalate und Getränke zubereiten. Außerdem kann man sie anstelle von Zitronen in verschiedenen Aufgüssen verwenden oder pur, mit etwas Milch oder Honig genießen.
Traditionelle Eigenschaften
Traditionell wird Zitronenverbene als Getränk gegen Verdauungsstörungen, Magenschmerzen, Durchfall und Colitis eingesetzt. Sie kann auch bei Migräne oder Mundgeruch Linderung verschaffen. Zitronenverbene wirkt beruhigend und besitzt antioxidative Eigenschaften. In Kombination mit ihrem feinen Zitronengeschmack ist sie ein wohltuendes Getränk für den Abend. Da Zitronenverbene harntreibend wirkt, ist sie ein wertvoller Helfer bei Nierensteinen oder Wassereinlagerungen, die zu Cellulite führen. In Verbindung mit Sport und einer ausgewogenen Ernährung kann sie beim Abnehmen helfen. Man sollte jedoch darauf achten, nicht mehr als zwei Tassen pro Tag zu trinken und nach zweiwöchiger Anwendung eine zweiwöchige Pause einzulegen. Am besten nimmt man sie nicht länger als acht Wochen im Jahr ein.Während der Schwangerschaft und von Personen, die an Bluthochdruck leiden, sollte es unbedingt vermieden werden.
